Probenahme, aber wie?

 

  • Einleitung

Für die Vergleichbarkeit und Sicherstellung von gesetzlichen Vorgaben und betrieblichen Belangen kommt der Probenahme ein hoher Stellenwert zu. Sie ist die Grundlage für einen laufenden Überwachungsprozess von Qualitätszielen und -kriterien in der Wasseranalytik.

Die Probenahme ist dabei das erste Glied in der Kette von Arbeitsschritten bei der Untersuchung. Sie hat daher einen nachträglich nicht mehr korrigierbaren Einfluss auf die aus der Analyse gewonnenen Erkenntnisse. Wichtig ist die absolut zuverlässige Bereitstellung repräsentativer Proben, welche den tatsächlichen Bedingungen entsprechen. Denn nur so ist eine verlässliche Bewertung der Wassereigenschaften und der Inhaltsstoffe möglich. Einen weiteren großen Einfluss auf das erzielte Ergebnis haben die unmittelbar mit der Probenahme verknüpften Faktoren Probenahmeart, Probenahmestelle, Probenlagerung, Probentransport, Probenkonservierung und das Analyseverfahren selbst. Die Bedeutung der Probenahme wird auch an der Vielzahl der gesetzlichen Vorgaben und Normen deutlich.

 

  • Anwendungsempfehlungen für die Probenahme

Mikrobiologische Analysen von Wasserproben müssen schnellstmöglich nach der Probenahme bearbeitet werden. Wird die Probe zu lange gelagert, können viele Faktoren die Qualität des Wassers und den Bakteriengehalt beeinflussen:
Giftige Substanzen, Nährstoffe für Bakterienkulturen, der Salzgehalt, der pH-Wert, etc. Wir empfehlen daher die Proben bei einer Temperatur von +4°C bis +10°C zu lagern und zu transportieren und diese innerhalb von 24 Stunden nach der Probenahme zu analysieren.

aqua Laborservice bietet Ihnen hierfür speziell ausgewählte Lager- und Transportbehälter an.

Zur Probenahme von chlor- und ozonhaltigem Wasser sind alle Flaschengrößen wahlweise auch mit einer Befüllung mit Natriumthiosulfat lieferbar (Standardbefüllung mit 20 mg/L gemäß der EN ISO 19458). Zur Bindung von 1 g Chlor werden ca. 2 g Natriumthiosulfat benötigt.

 

Wasseranalytik